TOP 10 – Anlandungsstellen auf Galapagos

Die Top 10 Anlandungen auf den Galapagos Inseln, Equador

"Blaues Meer und weißer Strand und direkt neben mir trollt sich ein Seelöwe fast so, als würde er mich zum Spielen einladen wollen. Ist das das Paradies? Ich fühle mich jedenfalls so. Ich befinde mich auf den sagenumwobenen Galapagos-Inseln, etwa 1000 km westlich des Festlands von Ecuador. Hier mitten im Pazifik ist die Tierwelt seit Jahrhunderten ungestört und somit haben die Leguane, Seelöwen, Pelikane, Schildkröten und Pinguine auch gegenüber dem Menschen kein Fluchtverhalten. Im Gegenteil, manche Tiere ignorieren den Menschen einfach, wieder andere sind sogar neugierig und kommen näher."

Der Tier- und Naturfotograf Jörg Ehrlich wird im Frühjahr 2016 eine Reise auf die Galapagos-Inseln persönlich leiten und dabei auch einen Fotoworkshop anbieten. In einer Kleingruppe von maximal 14 Gästen werden die attraktivsten Orte des Archipels erkundet: 16.03.2016 – 27.03.2016 mit Flug ab/an Frankfurt für 6.590 EUR  

www.joerg-ehrlich.de

 

Hier empfiehlt Ihnen der Galapagos-Kenner Jörg Ehrlich die besten Anlandungsstellen und Naturbeobachtungshöhepunkte auf dem Archipel:

 

Nr. 1 „Los Tuneles“ am Cabo Rosa im Süden der Insel Isabela

Ein fantastisch gelegener Platz mit erstarrten Lavaströmen. Diese haben einzelne Brücken und Tunnel geformt, über die man jetzt laufen kann oder unter denen man Schnorchelmöglichkeiten findet. Eine ideale Empfehlung für einen Halbtagsausflug ab Puerto Villamil. Mit einem kleinen Ausflugsboot gut zu erreichen und dann genügend Zeit zum Erkunden der Wanderwege und der Schnorchelplätze. Gute Chancen um Seepferdchen oder sogar einen Hai beobachten zu können. Über filigrane Lavabrücken führen kleine Wanderwege zu schönen Beobachtungsstellen. Da kann man Blaufußtölpel beobachten oder mit Glück Rochen durch das glasklare Wasser schweben sehen.

Galapagos Inseln Ecuador Auf dem Weg zum Cabo Rosa liegt der raue Felsen „Union Rock“ im Wasser und wird von den tosenden  Pazifikwellen umspült. Geballte Wasserkraft, die begeistert.
Galapagos Inseln Ecuador Eine der gewaltigen Lavabrücken, die sogar mit Kakteen bewachsen ist und eine beachtliche Spannweite aufweist.
Galapagos Inseln Ecuador Schnorchelglück: In einem Abstand von etwa einem Meter ist ein Seepferdchen zu sehen. Was für ein Glück und was für ein Erlebnis!
Galapagos Inseln Ecuador Majestätisch schwebt die Wasserschildkröte durch das Meer. Ideale Beobachtungsmöglichkeiten beim Schnorcheln am Cabo Rosa.
Galapagos Inseln Ecuador Am Ziel angekommen: Der Bootsanleger am Cabo Rosa. Hier geht es an Land und die markierten Pfade sorgen   für wunderbare Ausblicke. Landschaftlich durch die vielen Tunnel besonders eindrucksvoll zu bestaunen.
Galapagos Inseln Ecuador Da rutscht einen das Herz schon mal in die Hose! Ein Hai gleitet scheinbar mühelos durchs Wasser.   Unvergesslich. Ringsumher sind plötzlich alle anderen Fische verschwunden…
Galapagos Inseln Ecuador Was für ein emotionaler Moment! Ein Blaufußtölpel füttert sein Junges und der Beobachter kann in 2 m   Abstand alles miterleben. Frisch gefangene Fische werden durch den Schnabel an das Jungtier gefüttert. So lange, bis es selbst groß genug zum Fischen ist.
Galapagos Inseln Ecuador Kurz umgezogen und abgetaucht. Die Bucht ist ruhig und sicher und lädt zum Schnorcheln ein. Ob Haie,   Schildkröten, Schwärme von Fischen oder ein Rochen, die Unterwasservielfalt am Cabo Rosa ist gewaltig!

Nr. 2 „Plaza Sur“ ist auf den Inseln, den Islas Plazas, östlich der Insel Santa Cruz gelegen.

Hier bieten sich viele Möglichkeiten für einzigartige Tierbeobachtungen. Zu Wasser, zu Luft und zu Lande. Gut gesehen werden kann der gelbe Landleguan und der schwarz gefärbte Meeresleguane. Einige Seelöwen mit Jungtieren und Krebse zeigen sich im Wasser und an Land.

 

Galapagos Inseln Ecuador Typischer Transfer mit „trockener Landung“ auf der Insel Plaza Sur.
Galapagos Inseln Ecuador STOP – Klare Wegevorgaben und Richtlinien, um die Natur so wenig wie möglich zu zerstören oder zu zertrampeln. Nur die Tiere halten sich nicht an diese Vorgaben…
Galapagos Inseln Ecuador Ich sehe rot! Ein scheuer Krebs bewegt sich andächtig an Land.
Galapagos Inseln Ecuador Seelöwen ganz in Familie: Jungtier wird eben von der Mutter gestillt.
Galapagos Inseln Ecuador Ein farbenfroher Landleguan von bestimmt 40 cm Größe.
Galapagos Inseln Ecuador In gelassener Ruhe wartet dieser Landleguan, bis vom Kaktus mal wieder eine Blüte herunterfällt. Dann ist das große Fressen angesagt! Ein Geduldsspiel. Bei unseren zwei Stunden an Land geht es etwas schneller zu…
Galapagos Inseln Ecuador Was für ein idyllischer Liegeplatz für die Nacht! Hier hat der Katamaran „Archipell II“ geankert.
Galapagos Inseln Ecuador Ein fast schwarz gefärbter Meeresleguan an Land. Die Unterschiede zu den eher gelblich gefärbten Landleguanen kann man deutlich erkennen.
Galapagos Inseln Ecuador Geradezu ignorant verhalten sich die Leguane gegenüber den Menschen. Gute Voraussetzungen um Nahaufnahmen fotografieren zu können. In gewaltigen Posen!
Galapagos Inseln Ecuador Eine Farbexplosion: Ein gelber Landleguan streift durch die rote Wiese auf Pirsch.
Galapagos Inseln Ecuador Letzter Blick: Nach etwa zwei Stunden Wanderungen und Beobachtungen geht es dann wieder an Bord und die Anker werden gelichtet.

Nr. 3 „Bartolome“ auf der Insel Bartolome östlich der Insel Santiago gelegen

Manche Motive unserer Erde sind so berühmt, dass jeder Mensch automatisch davon angezogen wird und selbst an diesem Ort stehen „muss“. So ist es auch mit dem Traumblick von der Anhöhe auf der Insel Bartolome. Der Blick hinunter zu den geschwungenen Sandstränden und dem markanten Lavaturm am rechten Bildrand ist bekannt, wie kein weiteres Foto-Motiv auf Galapagos. Und genau deswegen möchte jeder dahin! Der Blick ist so wunderbar, dass es sich wirklich lohnt, hunderte von Stufen hinauf zur Aussicht zu klettern.

Galapagos Inseln Ecuador Ziel erreicht, Ankerplatz vor der Insel Bartolome, ausbooten im Schlauchboot und auf die Insel.
Galapagos Inseln Ecuador Seit einigen Jahren ist der Weg zur Besucherplattform mit Holzstegen und Treppen ausgebaut. Das schützt vor Erosion und macht das Wandern angenehmer.
Galapagos Inseln Ecuador Ein schweißtreibender Aufstieg für den berühmtesten Blick auf Galapagos.
Galapagos Inseln Ecuador Das berühmteste und meistfotografierteste Motiv auf den Galapagos-Inseln. Dieser Blick vom Aussichtshügel auf Bartolome hinunter über die gleiche Insel und in Richtung Insel Santiago.
Galapagos Inseln Ecuador Gleiches Bild, anderer Ausschnitt. Einfach nicht zum satt sehen. Immer wieder schön. Unbeschreiblich. Berühmt.
Galapagos Inseln Ecuador Und das ist das „Geheimnis“ hinter dem berühmten Bild: Befestigter und befriedeter Aussichtspunkt mit Blick über die Insel. Vor 20 Jahren war das alles noch unbefestigt und ein kleiner fast wilder Pfad führte hier hinauf… Heute ist der Tourismus um Dimensionen umfangreicher.

Nr. 4 „Fondeadera“ auf der Insel Santa Fe

Hier wachsen wohl die höchsten und stämmigsten Kakteen auf Galapagos. Mit mehr als fünf Meter Höhe ganz gewaltige „Bäume“. Aber auch zum Schnorcheln und zur Beobachtung von Landleguane ist diese Anlandung besonders geeignet. Der Liegeplatz in der türkisfarbenen Bucht ist einer der idyllischsten auf Galapagos.

Galapagos Inseln Ecuador Ein neugieriges Seelöwenbaby reckt sich vor dem Betrachter am Strand. Im Hintergrund das geankerte Schiff „Archipel“.
Galapagos Inseln Ecuador Ganz gewaltig groß! Mehr als 5 m und ein ordentlicher Stamm. Kakteen in Üppigkeit und in einer Größe von Wäldern…
Galapagos Inseln Ecuador Schnorcheln mit Raubfischen: Ein Hai windet sich durch die Gewässer und sofort sind alle anderen Fische verschwunden…
Galapagos Inseln Ecuador Wie im Fotostudio: Der Landleguan reckt sich und zeigt sich von der schönsten Seite. Der Fotograf ist begeistert und so entstehen exzellente Aufnahmen, wie sie eben nur auf Galapagos denkbar sind…
Galapagos Inseln Ecuador Größe ist relativ. Wenn der Kaktus schon 5 m hoch ist, wie groß ist dann der Leguan? Perspektive ist alles. Der Leguan wirkt gigantisch groß, ist aber nur etwa 50 cm lang und maximal 30 cm hoch… Dennoch gewaltig im Aussehen!
Galapagos Inseln Ecuador Wer ist der schönste Landleguan der Insel Santa Fe? Fotoshooting an allen Ecken der Insel…
Galapagos Inseln Ecuador Auch im Wasser wird sich gereckt und von der besten Seite gezeigt. Dieser junge Seelöwe lacht wohl über die Fotografen?
Galapagos Inseln Ecuador Nächtliche Liegeplatzidylle in der Bucht von „Fondeadera“ am Ufer der Insel Santa Fe.

Nr. 5 „Reserva El Chato“ im Hochland auf der Insel Santa Cruz

Nirgends kann man so ungestört und ohne Zeitdruck Landschildkröten beobachten und fotografieren, wie im Hochland der Insel Santa Cruz und auf der Farm „El Chato“. Ganz nebenbei gibt es hier auch noch einen erstarrten und ausgehöhlten Lavagang zu bestaunen. Dieser ist mit Licht und Treppen sehr gut zum Beobachten ausgestattet. Unschlagbar sind jedoch die vielen Landschildkröten, die man gerade gegen Ende des Jahres hier im Hochland vorfindet. Geheimtipp für Fotografen!

Ecuador Galapagos Inseln Gewaltige Kolosse: Landschildkröten sind oft 200 kg schwer und über 100 Jahre alt!
Ecuador Galapagos Inseln Ziemlich beste Freunde? Oder: Schau mir in die Augen Kleines? Der eine ist nur eben mal schlappe 100 Jahre älter…
Ecuador Galapagos Inseln Schildkröten kann man hier aus allen Lagen, Blickwinkeln, Standpunkten fotografieren und bestaunen. Und die Zeit sitzt nicht im Nacken. Hier kann man ganztägig auch auf eigene Faust zum Fotografieren Zeit verbringen. Geheimtipp!
Ecuador Galapagos Inseln Überblick am Badesee. Kleine Wanderpfade führen durch die Territorien der Ranch und gestatten so, die Schildkröten in verschiedenem Umfeld beobachten und fotografieren zu können.
Ecuador Galapagos Inseln Mitten im See oder in der grünen Suppe? Schildkröte in ungewöhnlichem Umfeld – beim Baden…
Ecuador Galapagos Inseln Ein etwas mehr als 100 m langer erstarrter Lavatunnel ist eine willkommene Abwechslung auf der Ranch. Und gibt einen Einblick in die Geologie der Insel. Ein beleuchteter Weg ist sehr einfach zum Gehen und gibt gute Gelegenheiten, die Lavaformationen zu beobachten.
Ecuador Galapagos Inseln STOP – Wildwechsel – Schildkröten queren die Straße…  Auf dem Weg zur Ranch schon wird man durch Wildwechsel ausgebremst…

Nr. 6 „Elisabeth-Bucht“ auf der Insel Isabela

Ein Mangrovenparadies in einsamer Lage ganz im Westen von Galapagos. Hier findet man in einer einsamen Bucht Mangroven in einer Üppigkeit, wie sie nur noch selten beobachtet werden können. Ein Zodiak ist die ideale Fortbewegungsmöglichkeit, mit der man sich dieses Mangrovengewirr erschließen kann. In unmittelbarer Nähe des Ankerplatzes liegen auch einzelne kleine unbewachsene Inselchen auf denen sich Pinguine und Galapagoskormorane tummeln. Und nicht zuletzt ist es auch der unbeschreibliche Sonnenuntergang über den Weiten des Pazifiks ein Traumerlebnis in Abgeschiedenheit, die man eben nur mit einem Kreuzfahrtschiff erleben kann …

Was für eine „tragische“ Bildaussage: Der Galapagoskormoran trocknet aufmerksam seine Flügel, obwohl er damit nicht mehr in der Lage ist, zu fliegen.
Ein neugieriger Blaufußtölpel bestaunt die Besucher.
Die Mangrovenwelt einmal aus anderer Perspektive: Hier die verzweigte Wurzelwelt der Pflanzen. Idealer Rückzugsort für Fische oder sogar Meeresschildkröten.
Halb & Halb – Mangrovengewirr in der Elisabeth-Bucht
Eine verkehrte Welt? Nein – der Pinguin gehört zu Galapagos. Es ist die zweitkleinste Pinguinart der Welt, die hier zu Hause ist. In diesem Fall posiert der Pinguin in der strahlenden Sonne und trocknet sein Kleid.
Abgesprungen! Im Wasser gehen die flink schwimmenden Pinguine spielend leicht auf Fischjagd. Beim Schnorcheln kann man mit viel Glück Zeuge der schnell schwimmenden Pinguine werden…
Galapagoskormoran
Eine Zodiakausfahrt entlang der Inselgrüppchen und in den Mangroven. Augenblicklich bei einer spannenden Beobachtung eines Galapagoskormoran.
Zodiak mit Galapagoskormoran
Neugierig geworden? Ein aufgeweckter Seelöwe beobachtet gespannt unser Zodiakboot.
Übersichtsbild. In aller Ruhe treibt das Zodiak zwischen den Mangrovengewächsen durch das Wasser.
Zodiakfahrt zwischen den Mangroven der Elisabeth-Bucht im Westen der Insel Isabela.
Ein typisches Galapagos-Erlebnis: Seelöwenbeobachtung aus 2 m Entfernung, ohne dass sich die Tiere gestört fühlen. Was für ein Erlebnis!
Traum-Sonnenuntergang über den Weiten des Pazifiks. Zehntausende Kilometer nichts als Wasser befindet sich westlich der Galapagos-Inseln… Mitten im Pazifik.

Nr. 7 „Cerro Tijeretas und Punta Carola“ auf der Insel San Cristobal

Eigentlich ein kleiner Geheimtipp für all diejenigen, die auf eigene Faust individuell das Tierreich auf Galapagos erleben möchten. Am Cerro Tijeretas und am Punta Carola ist ganztags für Spannung und Tiererlebnisse gesorgt. Ob fischende Fregattvögel oder Tölpel, ob posende oder kämpfende Seelöwen oder knallrote Krabben – alles ist aus nächster Nähe zu erleben. Sogar ein Darwin-Denkmal und andere Relikte der Vergangenheit gibt es zu bestaunen. Und das mit nur 20 Minuten Gehzeit aus dem „Stadtzentrum“ von Puerto Baquerizo Moreno – was will man mehr?

Ein Badestrand für alle! Neben den Badegästen sind auch Seelöwen unter den Sonnenanbetern am Strand anzutreffen.
Was für ein Erlebnis, Baden gemeinsam mit Seelöwen!
Cerro Tijeretas & Punta Carola – Ideale Tierbeobachtungen auf eigene Faust zwischen 6 und 18 Uhr täglich… Seelöwen, Meeresleguane, Fregattvögel, Blaufußtölpel, Krabben… alles zum Beobachten und Fotografieren in greifbarer Nähe!
Seelöwen als Strandattraktion
Beeindruckende Porträts von Meeresleguanen zu Fotografieren sind am Punta Carola an verschiedenen Stellen möglich.
Der Blaufußtölpel als Fotomotiv – im Vordergrund der außergewöhnliche Vogel, im Hintergrund schon die Häuser der Stadt, ganze 20 Gehminuten vom Punta Carola entfernt.
Der Farbtupfer als solches… Knallrote Krabbe krabbelt auf schwarzem Stein unter blauem Himmel…
Porträt eines Meeresleguans am Punta Carola.
Relikte der Vergangenheit: Waffen aus dem Jahre 1970 auf Galapagos.
Terrasse mit Ausblick über den Pazifik! Unweit des Cerro Tijeretas
Fischender Blaufußtölpel in der Bucht unterhalb des Cerro Tijeretas.
Erfolglos… Wieder ohne Fangerfolg reckt sich der Blaufußtölpel aus dem Wasser empor. Wieder und wieder versuchen die pfeilschnellen Vögel die Jagd auf Fische. Und stundenlang kann man das in der Bucht unterhalb des Cerro Tijeretas beobachten. Und Fotografieren.
Tägliches Spiel mit dem Leben: Ein Fregattvogel auf Fischfang. Dabei darf nur der Schnabel unter Wasser geraten. Das Gefieder ist nicht dazu in der Lage, wieder zu trocknen. Die Fregattvögel dürfen nie mit Flügel oder Gefieder untertauchen. Eine Herausforderung beim Fischfang…

Nr. 8 „Vulkan El Chico“ im Hochland der Insel Isabela

Der Weg zur vegetationslosen Mondlandschaft führt zwei Wanderstunden durch eine mit üppigem Grün bewachsene Berglandschaft. Vulkanlandschaft, vegetationsloses buntes Geröll bildet einen scharfen Kontrast. Im Hintergrund ragt der Vulkan El Chico in den Himmel. Vulkanische Aktivitäten zeigen sich in den Fumarolenlöchern. Motive und Eindrücke wie auf dem Mond bietet die Kraterlandschaft. Das üppig bunte Lavagestein des Cerro Chico beeindruckt.

Der Weg zur Mondlandschaft führt fast 2 Wanderstunden durch üppig grün bewachsene Berglandschaft. Die Spannung steigt…
Plötzlich abrupter Wechsel der Szenerie. Mondlandschaft, vegetationsloses buntes Geröll. Im Hintergrund der Vulkan El Chico.
Auch im Kleinen immer wieder zu bestaunen: Vulkanische Aktivitäten aus Fumarolenlöchern. Fauchend und qualmend…
Motive und Eindrücke wie auf dem Mond…
„Paradies der Farben“ und der vielen Kraterlandschaften ebenso.
Farben und Formen in allen denkbaren Variationen sind hier auf dem Cerro Chico zu erleben.
Was für ein Anblick! Lavaströme zu Steinen erstarrt. Keine Vegetation. Der Nebel verstärkt den Eindruck, sich auf dem Mond zu befinden…
Die Mondlandschaft des Cerro Chico
Auch im Detail verblüffend: Das üppig bunte Lavagestein des Cerro Chico

Nr. 9 „Seymour Norte“ auf der gleichnamigen Insel, nördlich von Baltra

Um Fregattvögel bei der Balz zu beobachten, bietet sich der Tagesausflug vom Hauptort Puerto Ayora sehr gut an. Zudem ist die Fahrt über die ganze Insel Santa Cruz immer eine Abwechslung. Nach kurzem Bootstransfer gibt es auf Seymour Norte dann neben Seelöwen und Landleguanen, vor allem die eindrucksvoll aufgeblasenen roten Kehlsäcke der Fregattvogelmännchen zu bestaunen, die mit diesem ungewöhnlichen Balzverhalten die Weibchen zu beeindrucken versuchen. Ob als Tagesausflug oder als Ziel einer Kreuzfahrtanlandung, die Erlebnisse auf Seymour Norte zählen zu den packendsten.

Mit dem Zodiak geht es vom Ausflugsboot dann an Land der Insel Seymour Norte.
Gleich unweit des Stegs krabbeln rote Krabben über die dunklen Felsen – erste packende Motive.
Schwarze und grün-rötlich gefärbte Meeresleguane trocknen ihre Haut auf der Insel und können sehr gut beobachtet werden.
Mit aufgeblasenem Kehlsack auf Brautschau – ein männlicher Fregattvogel macht auf sich aufmerksam. Und der Besucher kann aus der Nähe zuschauen. Einmalig!
Beeindruckend! Einige Kehlsäcke sind so umfangreich, das selbst der eigentliche Fregattvogel klein gegenüber dem roten Sack aussieht.
Landleguan mit Geduld! – Das lange Warten… bis endlich eine der wenigen Blüten vom Kaktus abfällt und der Leguan wieder was zu fressen hat. Tagelang warten die Leguane in stoischer Ruhe auf Futter. Im ganzen Gegensatz zu den Besuchern, die maximal 2 Stunden Zeit haben, auf einer Insel bei einem Rundgang die Tier- und Pflanzenwelt zu beobachten.
Porträt eines geduldig Wartenden: Dieser Leguan konzentriert sich nur darauf, es nicht zu verpassen, wenn vom Kaktus eine Blüte herunterfallen sollte.
Der Kehlsack eines sich in der Balz befindlichen Fregattvogelmännchens.
„dry landing“ – Trockenlandung auf Seymour Norte. Mit einem Zodiak wird man von Land zurück an Bord der Yacht gebracht, die dann wieder Fahrt in Richtung Puerto Ayora aufnimmt.

Nr. 10 Die Schildkröten-Aufzuchtstation „Arnaldo Tupiza Chamaidan“ in Puerto Villamil, auf der Insel Isabela

Von den drei Aufzuchtstationen für Riesenschildkröten, die es auf Galapagos gibt, ist die kleine aber feine Station in Puerto Villamil besonders empfehlenswert. Auf einem sehr gut ausgebauten Stelzenweg, der mitten durch ein Sumpfgebiet führt, erreicht man die Station binnen einer halben Stunde Fußmarsch. Das freundliche Stationspersonal ist mit etwas Glück auch bereit, mal eine frisch geschlüpfte Schildkröte zu zeigen – das ist ein unvergessliches Erlebnis!

In der Station werden junge Schildkröten aufgezogen und dabei in unterschiedlichen Bereichen betreut.
Herzlich Willkommen in der Aufzuchtstation „Arnaldo Tupiza Chamaidan“ in Puerto Villamil!
Ganze 8 Tage nach dem Schlüpfen – so klein kann eine Riesenschildkröte sein. Etwa 100 bis 130 Jahre später wiegt sie dann vielleicht über 100 oder sogar 200 kg Lebensgewicht…
Größenverhältnis Mensch – Schildkröte… 8 Tage nach dem Schlüpfen!
Direkt am Meer – Zimmer mit Ausblick auf den pazifischen Ozean. Einige kleine Strandhotels liegen wirklich direkt am Ufer des Ozeans.
Auf gut ausgebauten Stegen kann man von Puerto Villamil direkt zur Station gelangen. Dabei gibt es noch verschiedene Tiere und Pflanzen zu beobachten…
Flamingos aus der Nähe beobachtet. Auf dem Weg zur Aufzuchtstation hat man oft Glück und kann diese pink gefärbten Tiere am Teich vorfinden.