Ethnien

Indigena am Äquator

Die Mestizen

Die größte ethnische Gruppe in Ecuador sind mit 65 % Anteil an der Bevölkerung die Mestizen, die Nachkommen zwischen den spanischen Kolonisten und den indigenen Völkern des Landes.

Der Einfluss europäischer Siedler

Die Ecuadorianer europäischer Abstammung, insbesondere aus:

  • Spanien,
  • Italien,
  • Frankreich,
  • Deutschland,
  • der Schweiz,
  • die sich im 20. Jahrhundert in Ecuador niedergelassen haben, machen rund 6 % der Bevölkerung aus und sind im ganzen Land hauptsächlich in den städtischen Gebieten vorzufinden.

Die indigene Bevölkerung

Auf die indigenen Gruppen entfallen rund 13 % der aktuellen Bevölkerung. Es gibt über 200 indigene „Nationalitäten“, von denen:

  • die Quichuas in den Anden,
  • die Tsachilas im hinteren Küsten-Flachland bei Santo Domingo,
  • die Shuar,
  • Achuar,
  • Cayapas,
  • Sionas und
  • Secoyas im Regenwald sowie
  • die Chachis im nördlichen Küstengebiet die größten Volksgruppen sind.

Die meist ländliche Bevölkerung der Montubios in den Küstenprovinzen von Ecuador machen etwas mehr als 7 % der Bevölkerung aus.

Die Afro-Ecuadorianer in Ecuador, welche die Mulatten und Zambos mit einschließen, bilden mit einem Anteil von 7 % an der Bevölkerung eine Minderheit,

die weitgehend in der nördlichen Küstenprovinz Provinz Esmeraldas und in geringerem Maße in den südlichen Küstenprovinzen Guayas und Manabi leben.

Im nördlichen Hochland der Anden gibt es zudem eine kleine Gemeinde in der Provinz Imbabura im Chota-Tal.

Darüber hinaus leben heute auch viele Menschen aus dem Nahen Osten und Asien, hier vor allem aus China, in Ecuador.

Die Pluri-Nationalität, mit Pachamama und dem Sumak kawsay

Am 20. Oktober 2008 trat eine neue Verfassung in Kraft welche die vielen indigenen Kulturen innerhalb Ecuadors zum ersten Mal anerkennt (Pluri-Nationalität) und auf den in der indigenen Kultur begründeten Leitbildern:

  • Pachamama („Mutter Erde“) und
  • Sumak kawsay („Gutes Leben”) basiert.

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