Galapagos Klima

Die Galapagos-Inseln besitzen im Gegensatz zu anderen äquatorialen Inselgruppen ein ganz eigenes Mikroklima. Es existieren zwei Jahreszeiten und gleichzeitig ein deutlicher Kontrast von heiß-trockenen Küstenregionen und feucht-kühleren Bergregionen (Hochland).

Von Januar bis Juni – der sogenannten Regenzeit – ist die Temperatur bei 22 bis 31 °C oft angenehm und der Himmel weitgehend wolkenfrei. Die Wassertemperaturen betragen zwischen 20 und 26 °C. Es kann zu kurzen aber heftigen Regenschauern kommen, verursacht durch milde Nordostpassatwinde, die wärmeres Wasser des Panamastroms vor die Küsten der Inseln führen. Das warme Meerwasser erwärmt auch die darüber liegenden Luftschichten und feucht warme Luftmassen steigen auf, kühlen dabei aus und der enthaltende Wasserdampf kondensiert. Gewitterzellen und intensive kurze Starkniederschläge sind die Folge. Diese Zeit wird als die „warme Saison“ bezeichnet. In dieser wärmeren Saison ist das Klima der Galapagos-Inseln tropischer mit täglichem Regen und wolkigem Himmel. Auch sind die Wassertemperaturen in dieser Zeit wärmer. Ebenfalls kann man eine Vielzahl von Tieren auf und um die Inseln entdecken:

Von Juli bis Dezember – der Trockenzeit – ist es mit 19 bis 27 °C kühler und der Himmel öfters wolkenverhangen. In diesem Zeitraum fällt im Bergland Regen, die Küsten bleiben dagegen trocken. Die Wassertemperaturen betragen zwischen 18 und 23 °C. Ursache ist diesmal der Südostpassat, der kaltes Wasser aus dem Humboldtstrom vor die Küste der Inseln führt. Beim Zusammentreffen des kalten Wassers mit der warmen tropischen Luft der Äquatorregion bilden sich Wolken und Nebel. Es kann zu länger anhaltendem Nieselregen kommen. In diesen Monaten ist das Meer kühler und eine Wolkenschicht (Garua) zieht über die Inseln hinweg. In dieser Zeit blüht das Hochland in dichtem Grün durch die Feuchtigkeit der Wolken die sich dort als Nebel niederschlagen, während auf Meeresniveau entlang der Küsten der Insel kaum Niederschlag fällt, weshalb die Bewohner der Inseln diese Zeit als Trockenzeit bezeichnen. Das Klima der Galapagos-Inseln wird also entscheidend durch große Meeresströme beeinflusst.

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Meeresströmungen

Der Humboldtstrom bringt insbesondere während der bedeckteren Regenzeit von Juli bis Dezember kühles Wasser von Süden her, welches auch auf den Inseln für frischere Temperaturen sorgt. Der Panama- oder El Niño-Strom bringt in der Zeit von Januar bis Juni warmes Wasser von Norden her zu den Galapagos-Inseln. In dieser Zeit ist das Wetter insgesamt wärmer aber der Regenfall nimmt zu.

Das Jahresklima (ohne Gewähr)

Januar

  • Warme Regensaison (bis Mai/Juni)
  • Wasser und Luft Temperaturen steigen bis Juni
  • Beste Unterwassersicht (bis März)

Februar

  • Wassertemperaturen erreichen einen Durchschnitt von 26 ºC
  • Intensive Sonnenstrahlen und heißes Klima

März/April

  • Regensaison erreicht ihren Höhepunkt
  • Sporadische tropische Regenfälle
  • Intensive Sonnenstrahlen und heißes Klima
  • Lufttemperaturen erreichen bis zu 31 ºC

Mai/Juni

  • Beginn der Garúa Saison (kühles trockenes Wetter bis Dezember)
  • Temperaturen (Wasser und Luft) sind niedriger

Juli/August

  • Windigste Monte (Windstärke 3 bis 4)
  • Das Meer ist etwas bewegter (Wellengang)
  • Die durchschnittliche Temperatur liegt bei 22 ºC

August

  • Niedrigste Meerestemperatur (21 ºC)
  • Niedrigste Lufttemperatur (19 ºC)

September/Oktober

  • Der Humboldtstrom ist am stärksten – starke Meeresströmungen

November/Dezember

  • Beginn der „Warmen Saison“
  • Wasser- und Lufttemperaturen steigen

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