Cotacachi-Cayapas Ökoreservat

Cuicocha Lagune

Das 1968 gegründete ökologische Reservat Cotacachi-Cayapas ist mit einer Fläche von 243.638 ha die größte, geschützte Region in den westlichen Anden. Durch die Höhenunterschiede von 3.00 bis 4.939 m ist die Landschaft sehr abwechslungsreich und geht vom Tiefland über in tropischen Wald, feuchte Wälder, Nebelwälder bis hin zum typischen Hochland, dem Paramo.

Die höchste Erhebung ist der Cotacachi mit 4.939 m in den nördlichen Anden zwischen Otavalo und Ibarra. Hier liegt auch die Lagune Cuicocha, die sich im Inneren der Caldera des gleichnamigen Vulkans auf 3.068 m Höhe geformt hat und mit 657 ha Größe und 132 m Tiefe die größte Süßwasserlagune in den Ecuadorianischen Anden ist. In den tieferen Regionen des Reservats sind die Chachi angesiedelt. Die Chachi leben in der Regel von der Fischerei sowie Landwirtschaft und sind berühmt für ihre kunstvollen Korbarbeiten.

Die Flora des Reservats wurde bisher noch nicht so intensiv studiert, wie in anderen Schutzgebiete, dennoch wurden besonders in den tieferen Regionen bereits 2.017 Arten registriert – darunter alleine 201 Orchideen. Im ökologischen Reservat Cotacachi-Cayapas sind viele Katzenarten zu Hause, wie:

  • Langschwanzkatzen,
  • Ozelote,
  • Jaguarundi (Wieselkatzen),
  • Colocolos (ehemals Pampaskatze genannt),
  • Pumas und
  • Jaguare, aber auch
  • Brillenbären,
  • Ameisenbären,
  • Tapire,
  • Faultiere,
  • Otter und
  • Brüllaffen.

Das Bild einer unglaublich vielfältigen Fauna runden die fast 700 Vogelarten, 124 Amphibienarten und 111 Reptilienarten ab, die bisher hier registriert wurden. Dennoch gibt es weiterhin viel zu erforschen und sicherlich werden bald weitere Arten zu den Listen hinzugefügt – solange es gelingt diese phantastischen Lebensräume zu schützen.

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