Cuyabeno Tierreservat

Quichua mit Yucca (Maniok)
Affe im Cuyabeno Tierreservat
Wasser aus der Liane
Sonnenuntergang an der Laguna Grande

Das Tierreservat Cuyabeno ist ein gefluteter Regenwald und einer der besten Plätze um das Leben im Dschungel zu beobachten. Das Reservat wurde zum Schutz des Regenwaldes, der besonders vielfältigen Flora und Fauna sowie der indigenen Bevölkerungsgruppen der Sionas, Secoyas, Cofán, Quichua und Shuar, im Jahr 1979 gegründet. Das Reservat liegt auf einer Fläche von 603.380 Hektar um die  Flüsse Cuyabeno und Lagarto auf Höhen zwischen 200 m und 280 m im Nordosten von Ecuador in den Provinzen Sucumbíos und Orellana direkt am Äquator.

Durch die idealen Lebensbedingungen im tropischen Regenwald ist die Flora hier besonders vielfältig. Es wurden bereits mehr als 12.000 Arten erfasst, von denen zumindest 47 endemisch sind, darunter 10 Orchideenarten. Die pflanzliche Vielfalt formt eine Vielzahl von Lebensräumen in denen 165 Säugetiere, wie die:

  • Tigerkatze (Ozelotkatze),
  • Tayras (eine Marderart),
  • Tapire,
  • Capybaras (Wasserschweine),
  • Riesengürteltiere,
  • Süßwasser-Delphine,
  • Seekühe (aktuell nur im Seengebiet von Lagartococha),
  • Riesenotter und
  • 15 Affenarten einschließlich dem Zwergseidenäffchen (der kleinsten Affenart der Welt), heimisch sind.
  • Zudem sind hier bisher 493 Vogelarten registriert, darunter:
  • Papageien,
  • Tucane,
  • Tangara und
  • Kolibris, sowie 96 Amphibienarten, 91 Reptilienarten, einschließlich 5 Kaimanarten, und 475 Fischarten. 

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Die meisten Ausflüge und alle Transporte finden im Kanu auf den Flüssen und Seen des Reservats durch die Várzea Landschaften (Igapó– periodisch überflutete Regenwälder) statt, es werden aber auch Wanderungen durch die trockeneren Terra Firme Wälder unternommen – Gummistiefel werden dafür zumeist von den Lodges im Reservat gestellt.