Regenwald

Schamane in traditioneller Tracht
Quichua Naturführer im Yasuni Nationalpark
Klares Wasser aus der Liane
Regenwaldfrosch
Im Kanu durch den Cuyabeno Nationalpark
Nachtaktiver Frosch im Regenwald
Totenkopfäffchen
Brücke bei Sucua
Der Transport Hinterland erfolgt mit dem Kanu oder zu Pferd.
Ein Hoatzin genießt die Sonne
Totenkopfäffchen
Papageien-Salzlecke im Regenwald
Frauen im Regenwald fertigen Kunsthandwerk.
Eine Familie Schwarzrückentamarine
Terecay Schildkröte
Ein Surinamesischer Laternenträger in Ecuador
Erkundungstour durch den dichten Dschungel

El Oriente (Osten & das Amazonas-Becken)

Im Osten des Landes, dem „Oriente“ liegen die Regenwälder des Amazonasbeckens. Die Region ist rund 120.000 Quadratkilometer groß, aber mit 740.000 Einwohnern, also nur sieben Einwohnern pro Quadratkilometer dünn besiedelt.

Der Oriente lässt sich in:

  • die dicht bewaldeten Ausläufer der Anden mit den Vulkanen Sumaco und Reventador
  • und den Subkordilleren Galeras-Napo und Cordillera del Cóndor, beide mit tropisch feuchtem Laubwald im höheren Bereich und weiter absteigend mit Hochlandregenwald und plätschernden Bächen,
  • sowie die tiefer gelegene (unter 400 m) flache Amazonasebene mit Tieflandregenwald unterteilen.

Trotz einer jährlichen Abholzungsrate von 1,5 % bleibt der Oriente eine der artenreichsten Orte auf dem Planeten.

In den sechs Provinzen im Oriente finden sich kleine Städte:

  • von denen Lago Agrio (49.000 Einwohner),
  • Coca (40.000 Einwohner),
  • Puyo (33.000 Einwohner),
  • Tena (23.000 Einwohner),
  • Macas (19.000 Einwohner) die größten Ansiedlungen sind.

Alle Flüsse des Oriente sind Zuflüsse des Rio Amazonas. Die wichtigsten Flüsse sind:

  • der 850 km lange Rio Napo,
  • der Rio Coca,
  • der Rio Pastaza,
  • der Grenzfluss zu Kolumbien der Rio Putumayo
  • und der Rio Aguarico.

Das ecuadorianische Amazonasgebiet ist heiß, feucht und regnerisch. Die Temperatur liegt bei 23 °C bis 26 °C.

Bei Höhenlagen zwischen 180 m und 300 m und jährlichen Niederschlagsmengen von 3.000 bis 4.000 mm beträgt die Luftfeuchtigkeit 85 bis 95 %.

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Ecuador

Quito, Mitad del Mundo & Papallacta
2 Tage Reisebaustein ab 390 EUR

  • Rundfahrt Quito und Äquatorüberschreitung
  • Ausflug zu den Thermalquellen Papallacta

Ausflüge in den Regenwald führen die Besucher in das komplexe System von:

  • Flüssen,
  • tropischen Lagunen,
  • Sümpfen und in überflutete Gebieten.

Diese Lebensräume sind die Heimat von:

  • Süßwasser-Delfinen,
  • Schildkröten,
  • Anakondas,
  • Kaimanen,
  • Affen,
  • Ozelots,
  • Faultieren
  • Vögeln wie Hoatzins,
  • Tukane,
  • Aras,
  • Eisvögel. 

Eine immense Vegetation gedeiht:

  1. Palmen
  2. Bromelien
  3. Ceibos
  4. Orchideen

Die drei wichtigsten Gebiete im Überblick

Das Naturreservat Cuyabeno grenzt im Norden an Kolumbien und im Osten an Peru. Das Reservat wird über Lago Agrio per Auto in zweieinhalb Stunden erreicht, die Fahrt führt, durch die von Erdölförderung zerstörten Gebiete, zu den beiden Hauptströmen:

  • Rio Aguarico und
  • Rio Cuyabeno.

Das Naturschutzgebiet bietet auf rund 660.000 Hektar eine enorme Artenvielfalt.

  • Affenarten,
  • Tapire,
  • Kaimane,
  • Flussdelfine und rund ein Drittel aller Vogelarten des Amazonasbeckens können hier angetroffen werden.

Die meisten Lodges haben sich in der Nähe der Laguna Grande angesiedelt. Die Grenzen des Schutzgebietes sind durch Erdölbohrungen gefährdet. Das Flusssystem umfasst die Flüsse:

  • Aguarico
  • San Miguel
  • Cuyabeno mit ihren Zuflüssen.

Entlang des Cuyabeno ist ein System von vierzehn Schwarzwasserlagunen, die durch Überschwemmungen in der Regenzeit des Tieflandregenwaldes von April bis Juli gebildet werden.

Sie sind typisch für die Regenzeit und trocknen in der Trockenzeit von Dezember bis März fast vollständig aus.

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Ecuador

Nebelwald rund um Mindo
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  • Wanderungen im Bergnebelwald
  • Beobachtung der artenreichen Vogelwelt

Im Gebiet leben verschiedene indigene Völker wie die:

  1. Huaorani
  2. Shuar
  3. Ashuar
  4. Siona
  5. Secoya
  6. Cofán
  7. Záparo
  8. Quijos

Tena (San Juan de los Dos Ríos del Tena) ist eine Stadt in Ecuador. Sie ist die Hauptstadt der Provinz Napo und des Kantons Tena im Amazonasbecken.

Die Stadt hat 19.898 Einwohner (Schätzung 2005) und liegt auf 598 m Höhe am Zusammenfluss des Río Tena mit dem Rio Pano und dem Rio Misahuallí.

Tena liegt abseits der großen Erdölfelder und hat daher im Gegensatz zu anderen Städten des ecuadorianischen Amazonasbeckens (besonders Nueva Loja) kein starkes Wachstum erfahren.

Die Stadt Tena liegt zwischen Hügeln. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit ist der Parque Amazónico, ein Park mit botanischem Garten und Flußstrand auf einer Halbinsel zwischen den Flüssen Tena und Pano.

Tena ist Ausgangspunkt für geführte Touren in den Tropischen Regenwald sowie Rafting-Touren. Die Stadt fungiert als Umschlagzentrum für die landwirtschaftlichen Erzeugnisse der Umgebung.

Sie ist über eine befestigte Straße über Baeza mit der Hauptstadt Quito verbunden; Busse verkehren mehrmals täglich. Neben dem Tourismus ist die Landwirtschaft die wichtigste Beschäftigungsquelle.

Zu den wichtigsten Produkten gehören:

  1. Kakao
  2. Tee
  3. Kaffee
  4. Zuckerrohr
  5. Maniok (Yuca)
  6. die Produkte der Ölpalme
  7. Tabak
  8. Früchte (besonders Naranjilla)
  9. Rindfleisch

Daneben existiert eine Möbelindustrie, die aus Tropenhölzern produziert; es wird auch Naturkautschuk gewonnen und Gold gewaschen.

Hoatzin

Der Nationalpark Yasuní  (Parque Nacional Yasuní) ist ein Nationalpark mit einer Fläche von 9.820 Quadratkilometer.

Der Nationalpark liegt zwischen den Flüssen Napo und Curaray in den Provinzen Napo und Pastaza, etwa 250 km von Quito entfernt. Zum Nationalpark gehört der gleichnamige Fluss Yasuní, ein Nebenfluss des Rio Napo. 

Durch die Interessen von Holz- und Ölkonzernen gab es Konflikte zwischen verschiedenen Interessensgruppen, wie Naturschützern, Menschenrechtlern, staatlichen Behörden.

Der Yasuni Nationalpark wurde 1979 gegründet und 1989 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Der Park weist eine der größten Artenvielfalten der Welt auf und hat die meisten Insektenarten auf dem Planeten.

Es wird geschätzt, dass man auf 100.000 verschiedene Arten auf nur einem Hektar stoßen kann. Aber nicht nur die kleineren Tierarten sind hier zu finden sondern auch Jaguare und Harpien-Adler. 

Im Park konzentriert sich die höchste Dichte an Amphibien-, Säugetier-, Vogel- und Pflanzenarten im ganzen Amazonasgebiet. 

Bei insgesamt 2.274 Baum- und Buscharten finden sich in diesem Park auf einem einzigen Hektar 665 Arten.

Das sind mehr als alle einheimischen Baumarten der Vereinigten Staaten und Kanadas zusammen.

Man hat zudem 593 Vogelarten registriert, sodass der Park auch in dieser Hinsicht zu den artenreichsten Orten der Welt gehört. Es gibt:

  • 80 Fledermausarten,
  • 150 Amphibien und
  • 121 Reptilienarten.

In der Flora und Fauna gibt es zudem einen hohen Anteil endemischer Arten. Innerhalb des Nationalparks leben verschiedene indigene Gruppen weitgehend isoliert von der restlichen Welt.

Hier finden Sie detaillierte Informationen zu weiteren Regionen und Nationalparks von Ecuador: