Religion

Kirche in Cuenca

Die Religionen in Ecuador

Gemäß einer Volkszählung im Jahr 2012 definieren sich:

  • 83 % der Bevölkerung als katholisch,
  • 10 % als evangelisch und
  • 5 % als Atheisten.
  • Andere von den Befragten genannten Religionen sind die Zeugen Jehovas (1 %),
  • die Mormonen (0,4 %),
  • der Buddhismus (0,3 %) und
  • der Spiritismus (0,1 %).
  • In Ecuador hat die katholische Religion, vor allem in den ländlichen Gebieten, auch heute noch großen Einfluss auf die Gesellschaft des Landes.
  • Insgesamt gilt die katholische Kirche Ecuadors als eine der konservativsten Konfessionen Lateinamerikas.

Andererseits haben sich gerade in den ländlichen Teilen von Ecuador manchmal die Naturreligionen und der Katholizismus vermischt, wodurch man auf vielen religiöse Feiern Riten und Symbole aus den verschiedenen Religionen findet. Unter Teilen der einheimischen Urbevölkerung haben sich die traditionellen indigenen Religionen erhalten.

La Comunidad Judía del Ecuador- Die Jüdische Gemeinde von Ecuador

Das Judentum und die Jüdische Gemeinde von Ecuador (La Comunidad Judía del Ecuador) hat ihren Sitz in Quito und umfasst rund 200 Mitglieder. Allerdings ist diese Zahl rückläufig, weil viele junge Leute das Land verlassen um in die USA oder nach Israel zu gehen.

Balbanera: Die erste Kirche Ecuadors von 1534

Das seit 1907 geltende Religionsgesetz hat die Vorherrschaft der katholischen Kirche als Staatskirche aufgehoben und stellt alle Religionen rechtlich gleich.

Kirche und Staat/ Modus Vivendi

Die Beziehungen zwischen Kirche und Staat regelt der Modus Vivendi von 1937.

Die Religionsfreiheit in Ecuador

Die Trennung von Staat und Religion ist seit 1986 geregelt und die Religionsfreiheit in der Verfassung des Landes seit 1998 garantiert. 

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